Wissenwertes über  die Geschichte des Johanniterordens 

Im Jahr 1048 ,vereinbarte der aus Amalfi stammende Kaufmann Pantaleone di mauro mit dem ägyptischen Kalifen die Gründung eines Hospitals in Jerusalem.

Es sollte sich um verletzte,schwache und kranke Pilger kümmern.

Das Hospital wurde nördlich der Grabeskirche in der Nähe der St Maria Latina  Kirche errichtet.

Neben dem Hospital entstand eine Kappelle zu Ehren Johannes dem Täufer. Daher wurde das Hospiz bekannt unter dem Namen "Hospital des heiligen Johannes zu Jerusalem". Unter dem Ordensgründer Vater Gerhard entstanden weitere Hospize an den Pilgerwegen nach Jerusalem. Am 15 Juli 1099 wurde Jerusalem nach langer Belagerung durch das europäische Kreuzfahrerherr eingenommen und alle Moslems und Juden wurden grausamm abgeschlachtet. Gottfried von Boullion der Herrführer des ersten Kreuzzuges spendete dem Hospital Land und Geld, um seine Arbeit fortzusetzen und auszubauen.

Nach der Gründung des Königreichs Jerusalem entstand die militärische Notwendigkeit die Hospitäler und Ländereien zu schützen. Daher reformierte Raimund de Puy den Orden nach dem Vorbild des Templerordens und den Ordensregeln des Bernhard v .Clairvaux, welche vom Konzil von Troyes im Jahre 1126 bestätigt wurde und führte die ritterliche Linie die der dienenden Brüder und Schwestern ein. Nach dem Verlust von Akkor im Jahre 1291 übersiedelten die verbliebenden Hospitaliter nach Zypern.

Als König Philipp IV "der schöne"zwischen den Jahren 1307und 1314 den Templerorden verfolgte und auflöste, gewann der Johanniterorden viele Mitglieder und Besitztümer. Unter Großmeister Fulko de Villaret nahmen die Hospitaliter in einem gewagten Handstreich die Insel Rhodos. Dies wurde mehr und mehr zu einer bedeutenden Seemacht, ihre Vormachtsstellung hielten sie bis 1523. Der spanische König Karl V übergab den Hospitalitern nach ihrer Vertreibung von Rhodos die Insel Malta, die sie sofort zu einem Bollwerk ausbauten.

Der Feiertag des Ordens ist der 7 September er erinnert noch heute an die glorreiche Verteidigung Maltas gegen die türkischen Invasoren im Jahr 1565 und die Erichtung der neuen Hauptstadt, benannt nach dem Großmeister der diese Schlacht  gewann La Valetta.

Erst im Jahre 1798 verloren die Hospitaliter die Insel an Napoleon. Der Letzte Großmeister des Ordens Baron von Hompesch übergab die Insel kampflos. Daraufhin zerbrach der Orden in verschiedene Organisationen.Die bekanntesten sind: Der Protestantisch Orden der Johanniter und der Katholische  Orden der Malteser.                                                                                                                                 

Quelle: civis.tempus-vivit.net

 

Grabeskirche in Jerusalem                           Quelle:geo-reisecommunity

 

 

Gewandung der Ordensschwestern

   

Die Johanniter-Schwesternschaft

In Jerusalem bestand bereits ein der Maria Magdalena geweihtes,der Aufsicht des Patriarchen von Jerusalem unterstelltes und von der Schwesternschaft geleitetes Hospital.Es war von einer Frau vornehmer Abkunft mit Namen Aix oder Agnes zur Pflege kranker Pilgerinnen gegründet worden.An dieses Hospital knüpfte sich dann schon zur zeit der gründung des ersten Johanniter-Spitales die Stiftung der Johanniter-Schwesternschaft an.Der Augustinerregel verpflichtet,oblag diesen dem Johanniterorden angegliederten  Schwestern die Pflege und Betreuung kranker Frauen und Pilgerinnen.Das Frauenspital bestand ebenfalls aus mehreren Stationen. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Tätigkeit lag wohl in der Geburtshilfe und in der Versorgung der Neugeborenen.Die Säuglinge wurden gebadet und gereinigt.Sie wurden in vom Kommissar des Spitals zur Verfügung gestellten Windeln gewickelt und in einer Wiege neben dem Bett der Mutter untergebracht.Wenn die Mutter nicht in der Lage war,sich selbst um das Kind zu kümmern,wurde es bis zur Genesung der Mutter einer Amme übergeben bzw.-in besonderen Härtefällen -nach Einverständnis der leiblichen Mutter einer Pflegemutter überlassen.Der Zustand und Entwicklung dieser Pflegekinder,die als vom Hl.Johannes adoptiert angesehen wurden,wurde regelmässig von den Nonnen inspiziert und Eltern und Kinder regelmässig in das Spital zitiert.Das Pflegepersonal war ausschließlich weiblich und es nicht unwahrscheinlich ,das hier auch weibliche Ärzte tätig waren . Zur gleichen Zeit gab es sowohl in Konstantinopel als auch in Akkon weibliche Ärzte die sogenannten ´´mulieres Salernitanae´´.In  Jerusalem fand der Begriff ´´mulieres Sti. Johannis´´ Verwendung,was darauf hinweist das hier weibliche Ärzte tätig waren.Diese waren vielleicht keine studierten Medizinerinnen ,aber zumindest erfahrene Pflegerinnen und Hebammen,die -ähnlich den Chirugen-als Praktiker ihren Beruf erlernten.Nach dem Fall Jerusalems blieb ein Teil der Johanniter-Schwesternschaft in Akkon(für das Jahr 1219 werden hier nachweislich Ordensschwestern genannt ),die anderen gründeten in Gebiet der Ordensbesitzungen weibliche Ordenshäuser.Diese Johanniterrinnenkonvente waren entweder selbstständig oder lebten in sogenannten Doppelklöstern,die einem Ordensbruderhaus angeschlossen waren.Auch in Rhodos kümmerte sich der Orden besonders um die Mütter und Kinder,doch waren hier offenbar keine Nonnen,sondern weltliche Frauen beschäftigt,die unter der Aufsicht des Hospitaliers standen.

Ouelle: www brandenburg 1260 de


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